Heizölpreise vergleichen

Heizölpreise zu vergleichen ist enorm wichtig – denn für Besitzer von Ölheizungen sind es mal wieder wahrlich keine guten Tage: Der Rohölpreis steigt, somit auch die Heizölpreise. Aber was hilft es? Der Mensch braucht es schließlich im Winter warm und behaglich, wozu hat man sonst die Heizung im Keller stehen? Allerdings kann und will man sich auch nicht erlauben, unnötig Geld durch den Kamin zu jagen – im wahrsten Sinne des Wortes. Also sind Strategien gefragt, die Heizkosten trotz steigendem Ölpreis nicht ins Unendliche wachsen zu lassen. Eine der wichtigsten: Heizölpreise vergleichen und möglichst günstig einkaufen!

Heizölpreise vergleichen und den richtigen Zeitpunkt erwischen

Dabei hat es der Ölheizungsbesitzer tendenziell ein bisschen besser als der Gaskunde: Muss dieser sich monate- oder gar jahrelang an einen Anbieter binden und kann diesen nur nach vorheriger Kündigung wechseln, kann man sich den Öltank –zumindest theoretisch- zu jedem beliebigen Zeitpunkt von jedem beliebigen Anbieter füllen lassen. Man ist also nicht allein auf den derzeitigen Marktpreis angewiesen, sondern kann durchaus durch geschicktes Vorausplanen und Spekulieren so manchen Euro sparen.

Allgemeine saisonale Trends beim Heizölpreis lassen sich übrigens kaum ausmachen: Sowohl im Sommer als auch im Winter kann der Preis erheblich schwanken. Einzig der Mai ist, zumindest wenn man die Statistiken der letzten Jahre betrachtet, ein grundsätzlich günstiger Monat zum Einkauf von Heizöl. Ansonsten hilft nur, sich die Preisentwicklung der letzten Monate, aktuelle Nachrichten (Weltmarktpreis – was passiert im Arabischen Golf – wie entwickelt sich der Dollar) sowie die verschiedene Anbieter von Heizöl anzusehen. Denn der Preis schwankt von Lieferant zu Lieferant im gleichen Ort teilweise erheblich.

Vergleichen von Heizölpreisen lohnt sich

Gerade was den letzten Punkt angeht, kann man mit wenig Aufwand viel Geld sparen. War der Vergleich verschiedener Heizöllieferanten früher noch mühsam oder bestenfalls durch einen wöchentlichen Blick in die Tageszeitung möglich, machen das Internet und entsprechende, kostenlos zu nutzende Online-Vergleichsportale heute den Vergleich sehr einfach und den Markt damit transparent.

Das Prinzip ist den meisten Nutzern bereits aus anderen Bereichen bekannt: Seien es Strompreise, Internet-Flatrates oder Flugreisen: Preisvergleichs-Portale ändern die Art und Weise, wie Konsumenten und Unternehmen sich informieren, drastisch. Daher ist es kein Wunder, dass gerade bei größeren Ausgabenposten wie der Heizölbestellung die Nutzung dieser Portale Konjunktur hat. Denn Vergleichen lohnt sich: Preisunterschiede gehen bei größeren Mengen schnell ins Geld!

Liefermenge bedenken

Lediglich auf eines sollte man dabei im Bezug auf Heizöl besonders achten: Die Liefermenge. Gerade die Heizölhändler, die ihre Angebote aktiv online offerieren, werben häufig mit hohen Mengenrabatten. Damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, sollte man daher immer den Preis pro Liter bei Abnahme einer bestimmten Menge Öl vergleichen, und nicht nur auf die Preisangabe pro 100 Liter schauen. Eventuell lohnt es sich auch, mit Nachbarn oder Bekannten zusammen zu bestellen. Meist wird für jede zusätzliche Lieferstelle lediglich eine kleine Gebühr fällig. Aber auch hier gilt: Einfach Anbieter vergleichen - dann steht der behaglichen Wärme zu vernünftigen Preisen nicht mehr im Wege!